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Prävention

Zur Vorbeugung einer Demenz empfiehlt sich die gezielte Beeinflussung der Risikofaktoren durch entsprechende Maßnahmen:

  • Rege geistige Aktivität
  • Regelmäßige körperliche Bewegung
  • Ausgewogene Ernährung (z.B. mediterrane Diät)
  • Ein aktives soziales Leben
  • Senkung der vaskulären Risikofaktoren

Empfehlungen nach DGPPN/DGN-S3-Leitlinie "Demenzen", 2009:

Vaskuläre Risikofaktoren und Erkrankungen (z.B. Hypertonie, Diabetes mellitus, Hyperlipidämie, Adipositas, Nikotinabusus) stellen auch Risikofaktoren für eine spätere Demenz dar. Daher trägt deren leitliniengerechte Diagnostik und frühzeitige Behandlung zur Primärprävention einer späteren Demenz bei.87
(Empfehlungsgrad B, Leitlinienadaptation NICE-SCIE 2007)
Regelmäßige körperliche Bewegung und ein aktives geistiges und soziales Leben sollten empfohlen werden.88
(Empfehlungsgrad B, Leitlinienadaptation NICE-SCIE 2007)


Folgende Substanzen sollen aufgrund unzureichender Wirksamkeitsnachweise oder schädlicher Wirkungen nicht zur Prävention oder Therapie einer Demenz eingesetzt werden:

  • Statine
  • Vitamin B und E
  • Ginkgo biloba
  • Alkohol
  • Hormonersatztherapie
  • Nicht-steroide und entzündungshemmende Medikamente (z.B. Ibuprofen)

Empfehlungen nach DGPPN/DGN-S3-Leitlinie "Demenzen", 2009:
Ginkgo Biloba wird nicht zur Prävention von Demenz empfohlen.89
(Empfehlungsgrad B, Evidenzebene Ib)
Hormontherapie wird zur Prävention von Demenz nicht empfohlen.90
(Empfehlungsgrad B, Leitlinienadaptation NICE-SCIE 2007)

Quelle: DGPPN/DGN-S3-Leitlinie "Demenzen", 2009; DEGAM-Leitlinie Nr.12 Demenz, 2008

Aktualisiert am 04.10.2012 17:50:42