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Demenz-Diagnostik

Eine Demenz beginnt meist schleichend. Oft werden erste Symptome von den Betroffenen selbst und ihren Angehörigen lange nicht erkannt oder für eine "ganz normale" Alterserscheinung gehalten.

Da eine frühe Diagnose unter anderem wichtig ist, um behandelbare Erkrankungen als Ursache der Demenz auszuschließen bzw. nachzuweisen und zu behandeln, sollten Betroffene und Angehörige im Alltag verstärkt auf "Abweichungen vom Normalen" achten (siehe Frühsymptome).

Verschiedene Erkrankungen können Symptome hervorrufen, die einer Demenz sehr ähnlich sind. So kann beispielsweise eine Depression das Gedächtnis so stark beeinträchtigen, dass man von einer "Pseudodemenz bei Depression" spricht. Die Symptome sind, die Behandlung der Grunderkrankung vorausgesetzt, meist reversibel, d.h., sie bilden sich wieder zurück.

Der Versuch, aus der Gesamtheit aller Diagnosen, die alternativ als Erklärung für ein (Demenz-) Syndrom herangezogen werden können, die tatsächlich zutreffende Diagnose herauszufinden, bezeichnet man als Differentialdiagnostik.

Besteht der Verdacht auf eine Demenz, sollte dies mit dem Haus- oder Facharzt besprochen und sorgfältig untersucht werden.

Aktualisiert am 04.10.2012 17:30:26