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Epidemiologie: Verbreitung und Ursachen der Demenz

Weltweit leiden etwa 0,5% - 1% aller Menschen im Alter von 60-64 Jahren an einer Demenz. Die Anzahl der erkrankten Personen steigt in der zweiten Lebenshälfte mit zunehmendem Alter an. Dennoch ist Demenz keine zu erwartende Alterserscheinung, so sind z.B. in Deutschland bei den 65- bis 69-Jährigen nur etwa 1,2% betroffen, bei den 80- bis 84-Jährigen etwa 13,3% und bei den über 90-Jährigen ca. 35%. Für Frauen ist das Risiko, an einer Demenz zu erkranken, höher als für Männer – das Verhältnis liegt statistisch gesehen etwa bei 3:2.

Bundesweit sind schätzungsweise mehr als 1,4 Millionen Menschen von einer Demenz betroffen, wobei die Alzheimer-Krankheit (AD) die häufigste Demenzursache ist (etwa 60%). Weitere 15% aller Demenzen sind Folge einer Mischform aus einer Alzheimer-Krankheit und einer vaskulären (= gefäßbedingten) Hirnschädigung. Weniger als 15% der Betroffenen leiden an einer Demenz nur aufgrund vaskulärer Schäden. Den restlichen 10% aller Demenzen liegen andere Krankheiten zugrunde, wie u.a. eine Frontotemporale Lobärdegeneration (FTLD) mit ihren Unterformen (FTD, SD, PPA), Lewy-Körperchen-Erkrankung (LBD), Parkinson-Erkrankung, Chorea Huntington oder HIV.

Hier finden Sie eine Beschreibung der häufigsten einer Demenz zugrunde liegenden Erkrankungen.


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Aktualisiert am 23.04.2013 11:37:14