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Was ist Demenz?

Der Begriff "Demenz" leitet sich vom lateinischen "de-mens" (de= "weg von", mens= "geist") ab und bedeutet sinngemäß "weg vom Geist".

Eine Demenz ist ein Krankheitssyndrom, d.h. ein Komplex aus verschiedenen Symptomen, dem wiederum unterschiedliche Ursachen zugrunde liegen können. Die Alzheimer-Krankheit ist die häufigste Ursache einer Demenz. Eine Beschreibung der häufigsten demenzverursachenden Erkrankungen finden Sie hier (PDF).

Die Demenz gehört zu den häufigsten Krankheitssyndromen im Alter und umschreibt einen Abbau des Gedächtnisses sowie anderer kognitiver, emotionaler und sozialer Fähigkeiten und Fertigkeiten. Der Demenz zugrunde liegt eine zumeist diagnostizierbare Erkrankung des Gehirns, in deren Verlauf sich die Nervenzellen und Nervenzell-Verbindungen im Gehirn verändern oder zerstört werden.

Der fortschreitende Krankheitsprozess wirkt sich zuerst auf die höheren Hirnfunktionen aus. Beeinträchtigungen zeigen sich vor allem bei der Merkfähigkeit, dem Denk- und Problemlösevermögen, räumlich-konstruktiven Fähigkeiten (auch: Orientierung) sowie der Sprache. Nur bei einigen Formen ist auch die Persönlichkeit oder die Motorik betroffen.

Betroffene können ihren Alltag in der Regel nicht mehr alleine bewältigen und zeigen starke Einschränkungen in ihren sozialen und alltagspraktischen Fertigkeiten.

Aktualisiert am 04.10.2012 17:36:37