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Diagnostik

Wesentliches Kriterium für die Diagnose einer Demenz ist der Nachweis von stark ausgeprägten kognitiven Defiziten, die zunehmend zum Verlust erlernter Fähigkeiten und Fertigkeiten führen und die Betroffenen in ihren Lebensaktivitäten stark einschränken. Eine alleinige Diagnose durch Laborparameter ist bis heute nicht möglich. Der Verdacht auf eine Demenzerkrankung bzw. der Ausschluss reversibler Demenzursachen (i.S. einer Differentialdiagnostik) kann durch folgende Zusatzuntersuchungen unterstützt werden:

Vor der Durchführung diagnostischer Maßnahmen ist die Frage der Einwilligungsfähigkeit zu klären, die bei einer Demenz beeinträchtigt sein kann.

Nach der Durchführung aller notwendigen diagnostischen Schritte, erfolgt eine Diagnosestellung nach ICD-10 Kriterien. Im klinischen Alltag etabliert hat sich zusätzlich eine Unterscheidung in drei Schweregrad der Demenz.

Bei der Aufklärung sollte die große Tragweite einer Demenzdiagnose für Erkrankte und Angehörige berücksichtigt werden.

Hier finden Sie einen Überblick zur Diagnostik als PDF

Quelle: DGPPN/DGN-S3-Leitlinie "Demenzen", 2009, DEGAM-Leitlinie Nr. 12 Demenz, 2008

Aktualisiert am 04.10.2012 17:38:43